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Safari 5 mit Unterstützung für Extensions

Safari 5

Safari 5 wurde vor einigen Tagen an der WWDC 2010 vorgestellt und bringt einige wünschenswerte Erweiterungen. Neben den üblichen Performance Steigerungen undbesserem HTML5 Support sticht vor allem die Möglichkeit Extensions zu installieren hervor.

Extensions

Um eine Extension zu schreiben muss man eine kostenlose Mitgliedschaft im Safari Developer Programm abschliessen denn alle Extensions werden signiert. Dies stellt ein erheblicher Sicherheitsvorteil gegenüber z.B. Firefox Extensions dar. Diese können zwar auch signiert werden, eine solche Signatur gibt es jedoch nicht von Mozilla und kostet unter Umständen mehrere hundert Dollar pro Jahr. Bereits in den ersten Tagen gab es eine beachtliche Zahl an Extensions. Apple spricht davon, selber eine Extension gallerie zu erstellen. Beispiele haben gezeigt, dass es mit sehr wenig Aufwand möglich ist, Chrome, und zum Teil auch Firefox Extensions zu protieren.

Settings

Um Extensions nutzen zu können gibt es aber noch ein paar Hürden. Zuerst muss man in den Settings im Tab Advanced das die Option Show developer menu in menu bar setzen. Danach kann man im Menu unter Develop die Option Enable Extensions aktivieren.

Enable

Safari Extensions können mit HTML5, CSS3 und JavaScript erstellt werden. Sie werden als gepackte Archive verteilt und ein Doppelklick auf die Extension Datei installiert diese.

Settings

Ein Nettes Zusatzfeature ist die Möglichkeit, grössere Artikel in einer speziellen „Reader“ Ansicht zu lesen. Dabei wird der Artikel hervorgehoben und leserlich dargestellt, der Rest der Seite wird abgedunkelt. Dies Funktioniert sogar über mehrseitige Artikel hinweg. Wenn Safari einen Artikel auf einer Seite findet, erscheint in der Adressbar ein Button «Reader». Auf Homepages scheint dies jedoch nicht zu funktionieren.

Reader Mode

Der König ist tot, es lebe Alfred

Der König ist tot, es lebe Alfred. Heute ist für mich der Tag gekommen, das geliebte aber in letzter Zeit – dank Spotlight & wegen sich ansammelnder Bugs – immer mehr vereinsamte Quicksilver zu Grabe zu tragen:

Alfred

Quicksilver war jahrelang das Killerfeature für den Mac. Es ist ein Launcher – aber nicht nur das. Mit Qucksilver kann man Shell-Commands ausführen, iTunes steuern, Systemweite Hotkeys definieren, Mails erstellen, Personen suchen, Telefonnummern in Fullscreen anzeigen, den Mac schlafen schicken, Zips packen, Dokumente selektieren, auf Google (und jeder beliebigen Webseite) suchen… Eigentlich alles.

Ein Wunder dass sich damit kein Kaffee brauen und fliegen lässt. Und, es ist kostenlos. Es gibt bis heute kein mir bekanntes Äquivalent für den PC – geschweige denn ein freies. (Dafür einige Alternativen für auf dem Mac – kein davon sagt mir persönlich zu). Leider hat der Entwickler von Quicksilver (ein google Mitarbeiter) das Projekt fallen gelassen und der Community ist es nicht gelungen, das Programm zu stabilisieren. Einer der Punkte die seit Monaten auf einen Fix warten war das Aufrufen von Quicksilver mittel Double-Command – meine bevorzugte Variante den Launcher zu starten.

Heute schlich sich über Sparkle die Beta 0.6.3 von Alfred auf mein System. Alfred ist noch recht jung und ich verfolge ihn schon seit ein paar Monaten. Bisher habe ich das Programm noch nicht gross verwendet doch mit dem heutigen Update (vielleicht auch schon vorher) hat Dopple-Command als Hotkey Einzug gehalten – und damit katapultiert es sich bei mir geradewegs vor Spotlight und Quicksilver.

Nicht nur hat es ein ansprechendes UI – abgesehen von den Prefrences – es wird auch (sehr) aktiv weiterentwickelt und wird permanent umFeatures erweitert. Und es hat einen „Don’t klick this Button“ Button.

Leider ist es noch nicht so mächtig wie Quicksilver (es beschränkt sich auf Suchen Lokal und im Internet), aber ich habe Hoffnungen dass sich dies noch verbessert.